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r FRANKFURT AM MAIN


               bis 07.06.2026 Die Stadt ist der Sport. Die stetig steigende Zahl an City-Marathons
               belegt, wie attraktiv Sport in der Stadt samt Sightseeing sein kann. Unabhängig von
               diesen Tages-Events bereichern Sportinfrastruktur und -plätze dauerhaft den öffent-
               lichen Raum – für SportlerInnen und ZuschauerInnen. Ein frühes Beispiel dafür ist
               Valencia. Das nach einer verheerenden Überschwemmung im Jahr 1957 trocken-
               gelegte Turia-Flussbett wurde Mitte der 1980er-Jahre in eine neun Kilometer lange
               grüne Oase verwandelt. Diese zieht sich durch die gesamte Stadt. Es ist die größte
               städtische Grünfläche Spaniens und eine einzigartige Sportanlage unter freiem Him-
               mel: Fußball-, Basketball- und Rugbyplätze reihen sich aneinander, Einheimische
               und Gäste joggen, fahren Rad, walken ... oder gehen einfach spazieren, während
               Kinder auf dem Spielplatz ihre motorischen Fähigkeiten trainieren. In jüngster Zeit
               sind in Europas Städten zahlreiche attraktive Outdoor-Sportmöglichkeiten entstan-
               den. Diese sind längst Teil des urbanen Lifestyles und des sozialen Miteinanders
               geworden – nicht an der Peripherie, sondern mittendrin. Sport in der Stadt ist sicht-
               bar geworden. Und er verbindet im wahrsten Sinne des Wortes spielerisch – über
               soziale und gesellschaftliche Grenzen, über Alter, Herkunft und Leistung hinweg,
               und ist gerade deshalb in herausfordernden Zeiten ein Mittel der Integration und
               der sinnvollen Nutzung des öffentlichen Raums. Das DAM in Frankfurt am Main prä-
               sentiert in der von Karen Jung und Paul Andreas kuratierten Ausstellung „Die Stadt
               ist der Sport – Städte in Bewegung“ zwölf Projekte aus Europa, die in den vergange-
               nen 15 Jahren realisiert worden sind. Zu sehen ist beispielsweise „The Urban Sport
               Zone“ (Sportheldenbuurt) im Osten von Amsterdam. Dort entstand 2020 als Ergeb-
               nis eines Bürgerbeteiligungsprozesses eine in das Grün des Parks integrierte Skater-
               Anlage, die auch Sitz- und Spielmöglichkeiten sowie ruhige Wege für Nicht-Skater
               bietet. Gleich mehrere Projekte stammen aus Kopenhagen, wie das 2016 realisierte
               Park‘n‘Play. JAJA Architects konzipierten die Dachlandschaft eines Parkhauses als
               attraktiv gestalteten öffentlichen Raum für Bewegung samt atemberaubendem Blick
               auf den Hafen. Wer möchte, kann den in der Ausstellung zu sehenden Frankfurter
               Hafenpark anschließend einem Realitäts-Check unterziehen. Der seit 2015 existie-
               rende Sport- und Spielpark geht inhaltlich auf eine Online-Umfrage in der Stadt-
               bevölkerung zurück. Der Volkspark des 21. Jahrhunderts bildet im Frankfurter Osten
               den Abschluss der grünen Flaniermeile am Mainufer.                                          wa

               Deutsches Architekturmuseum DAM, Schaumainkai 43, Frankfurt am Main
               Öffnungszeiten: Dienstag, Donnerstag bis Sonntag 11-18 Uhr, Mittwoch 11-20 Uhr
               www.dam-online.de












            Foto Sportheldenbuurt Amsterdam: skate on
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