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SERIEN EIN WOCHENENDE IN ... • WEEKEND IN ...
Foto: Julien Duval Photography, Zagreb
Ehemaliges Wohn- und Atelierhaus (9) des Bildhauers Ivan Meštrovic • Former studio (9) of sculptor Ivan Meštrovic
Foto: Jasmin Jouhar, Berlin Foto: Julien Duval Photography, Zagreb
Architektur der Moderne in der Ulica Vjenceslava Novaka (6) • Architecture of Modernism Botanischer Garten (13) mit etwa 10.000 Pflanzenarten • Botanical Garden (13) with around 10,000 plant species
Sonntag: Von K.u.K-Bauten zur sozialistischen Planstadt Radoslava Lopašica 14) gleich um die Ecke. Anschließend können Sie im Grünen ent-
spannen: Noch ein Stück weiter östlich liegt mit dem weitläufigen Maksimir-Park (19)
r 10 Uhr — Den zweiten Tag beginnen Sie mit einem Rundgang durch die Unterstadt zwi- (Maksimirski perivoj 1) Zagrebs größte und älteste Parkanlage.
schen „Ban“ und Bahnhof. Angelegt im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts, ist sie durch r 16 Uhr — Danach legen Sie die weiteste Strecke während Ihres Aufenthalts zurück: Rich-
einen hufeisenförmigen Grünzug und zahlreiche zeittypische Repräsentationsbauten im tung Süden über den Fluss Save nach Novi Zagreb (20). Außerhalb des historischen
k.u.k.-Stil geprägt. Direkt am Bahnhof liegt der verwunschene Botanische Garten (13) Stadtgebiets entstand hier seit Ende der 1950er-Jahre eine großmaßstäbliche Planstadt
(Marulicev trg 9a). Einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind allerdings nach wie mit Boulevards und Wohnhochhäusern, die in weitläufige Grünanlagen eingebettet sind.
vor geschlossen, da die Schäden des Erdbebens noch nicht beseitigt sind. Dazu gehören Heute leben dort etwa 125.000 Menschen. Die Architektur ist von hoher Qualität, die
die Strossmayer Galerie Alter Meister (14) (Zrinjevac 11) und das Museum für Kunst Gebäude sind häufig abwechslungsreicher und hochwertiger gestaltet als in vergleich-
und Kunsthandwerk (15) (Trg Republike Hrvatske 10) direkt neben dem Nationaltheater baren Siedlungen in der ehemaligen DDR. Aber Achtung: Die Straßen sind breit und die
und der Musikakademie. Nutzen Sie die Zeit stattdessen für einen Abstecher in das Vier- Wege weit – ausschließlich zu Fuß können Sie Novi Zagreb leider nicht erkunden. Es ist
tel um die Marticeva-Straße, wo Sie erneut auf Ivan Meštrovic treffen: Mitten in einem aber gut mit der Straßenbahn erschlossen. An der wichtigsten Kreuzung in Novi Zagreb
stark befahrenen Kreisverkehr steht der Meštrovic-Pavillon (16) (Trg žrtava fašizma), ein liegt prominent das Museum für zeitgenössische Kunst (21) (Avenija Dubrovnik 17).
monumentaler Zentralbau, 1938 als Ausstellungshalle nach Plänen des Künstlers errich- Bereits 1954 gegründet, zog es 2009 aus der Altstadt in den aus großen Kuben zusam-
tet. Kurz darauf wurde er zu einer Moschee umgewandelt, die jedoch nur kurz Bestand mengesetzten Neubau um, ein Entwurf des Architekten Igor Franic.
hatte. Heute sind hier Ausstellungen zeitgenössischer Kunst zu sehen. In den umgebenden r 18 Uhr — Mit der Straßenbahn fahren Sie nun ein letztes Mal in die Altstadt. An der Ilica
Straßen lassen sich zudem zahlreiche weitere Bauten aus der Vorkriegszeit entdecken. steigen Sie um in ein lebendes Fossil der Technikgeschichte: die Standseilbahn Uspinjaca
r 12 Uhr — Entlang der Marticeva-Straße gibt es auch viele Geschäfte und Gastronomie- (22). Erbaut im Jahr 1889, ist sie das älteste öffentliche Verkehrsmittel der Stadt. Sie fahren
betriebe – die Gegend gilt als hip. Zum späten Brunch oder Mittagessen bietet sich etwa hoch zur Oberstadt, steigen an der Strossmayerpromenade aus und gehen wenige Schritte
das Restaurant mit dem charmanten Namen Cynic (17) (Marticeva ul. 13) an. Wer lieber zum Park Bele IV (23) (Ul. Ambroza i Klotilde Vranyczany 1–3). Genießen Sie hier zum
zeitgenössische Kaffeekultur zelebrieren möchte, geht in den Luta Coffee Shop (18) (Ul. Abschied die wunderbare Aussicht – in der Ferne grüßen die Hochhäuser von Novi Zagreb.
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